Am 28.09.2003 fand das letzte Rennen der OACM in
diesem Jahr in Frohburg statt. Es war
eine 1-Tages Veranstaltung am Sonntag, so dass an diesem Tag das freie Training,
die Vorläufe, sowie das Finale gefahren wurden. Dies bedeutete den ganzen Tag
höchste Konzentration und Kondition.
Die Strecke
in Frohburg hat einige sehr schnelle Streckenabschnitte, wo ich mit dem Jeep
arge Probleme in der Beschleunigung aus den Kurven heraus hatte, da ich als
einziger Fahrer mit Automatikgetriebe starte. Meine Chance lag dann eher in den
Kurven, wo die anderen Fahrer runter schalten und ich erst sehr spät bremsen
muss.
Ich ging an
diesem Rennwochenende mit 16 Punkten Vorsprung als Dritte in der Meisterschaft
vor dem Viertplazierten an den Start
Somit bin
ich in meiner ersten Saison als Autocrossfahrer in diesem Jahr auf den dritten
Platz gekommen , worüber ich mich natürlich sehr freue und auch sehr stolz
bin.
Ich möchte
mich bei meinem Team bedanken, welches mir das ganze Jahr ein sicheres und stets
gut vorbereitetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat.
Am
Wochenende vom 30.-31-August 2003
fand das vierte Autocrossrennen der OACM dieser Saison in Ortrand statt.
In
meiner Klasse, Allradfahrzeuge über 1800 ccm ,hatte ich mich in den 3
vorangegangenen Rennveranstaltungen Dauban, Ortrand und Torgau auf den dritten
Platz in der Meisterschaft vorgekämpft mit allerdings nur einem Punkt Vorsprung
auf den Viertplazierten.
Am
Samstag war sehr schönes Wetter .Die Strecke in Ortrand ist sehr kurz und
kurvenreich. Die Ideallinie ist sehr hügelig und wellig und wenn man von dieser
abkommt , ist unheimlich viel hoher lockerer Boden und beim Gewicht des Jeep
Cherokee sehr ungünstig und schwer zu fahren. Der erste freie Trainingslauf am
Samstag Morgen verlief zufriedenstellend. Das Fahrzeug lag gut auf der Strecke.
Der erste Vorlauf am Samstag Nachmittag, war für mich nicht zufriedenstellend,
da die Strecke unheimlich
ausgefahren und sehr schwierig zu fahren war.
Am
Sonntag Vormittag der zweite Vorlauf verlief ebenfalls nicht so gut.
Am
Nachmittag, vor dem Finallauf, fing es mächtig an zu regnen. Die Strecke war
komplett nass und ordentlich pampig. Der Jeep fuhr sich unter diesen Bedingungen
super und ich erreichte zum Schluss den 4.Platz.
Da
es für die Vorläufe immer Punkte in der Gesamtwertung gibt und ich diese an
nicht so erfolgreich absolviert hatte, rutschte ich nach dem Wochenende in
Ortrand von meinem dritten auf den vierten Platz in der Allradklasse.
Das
nächste Rennen fand am 13.-14.September 2003 in Sluknov/ CZ
statt.
Aus persönlichen Gründen konnte ich am Samstag nicht an den Start gehen und
büßte die Punkte für die ersten zwei Vorläufe ein.
Am
Sonntag Morgen reiste ich an und konnte im Warm Up testen, wie die Strecke zu
fahren war. Die Motorcrossstrecke in Sluknov ist recht lang und sehr schnell.
Sie hat einige spektakuläre Steilkurven und lässt sich super fahren. In dem
Vorlauf am Sonntag Vormittag belegte ich den vierten Platz
und
im Finale am Nachmittag schaffte ich es sogar auf den dritten Platz.
Das
erste Mal in dieser Saison stand ich auf dem Podest und mein Team und ich
freuten sich riesig.
Da
mein Kontrahent , welcher auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung vor mir
lag, am Samstag mit seinem Fahrzeug Probleme hatte und am Sonntag nicht mehr
starten konnte, bin ich nun wieder auf den dritten Platz in der Gesamtwertung
nach vorn gekommen.
Die
Entscheidung über die Gesamtendplatzierung in der Allradklasse, fällt am
Sonntag, dem 26.09.03 in Frohburg, wo das letzte Rennen der OACM in dieser
Saison stattfindet.
Am Wochenende vom 18.07. bis 20.07.2003 hatten wir eine Veranstaltung im
Rahmen der OACM – Ostdeutsche Autocrossmasters in Torgau. Nach einem freien
Training auf der teilweise rutschigen und teilweise schnellen Strecke konnte
Nadja die richtige Performance für das Rennen finden, um den 2. Platz in der
Gesamtwertung zu verteidigen.
Nadja belegte in den Vorläufen
die Plätze 2 und 4. Währenddessen stellte sich heraus dass unsere Verbesserung
der Bumpstops nur kurzfristig Erfolg hatte und diese durch die
harten Schläge der Vorderachse arg in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Wir mussten improvisieren, um am Finale teilnehmen zu können.
Im Finallauf schien es von Anfang
an ausgezeichnet zu laufen. Wir konnten die Anfahrschwäche, welche die
Automatik am Start mit sich bringt unterdrücken. In einem furiosen Kampf konnte
Nadja 2 Spitzenfahrer im Audi und Lancia in einem Zug überholen und auf den 3.
Platz vorfahren. Dann allerdings hatte sie vorn rechts einen Reifenschaden.
Dadurch überhitzte sich auch der Motor etwas und es kam zu Aussetzern. Am Ende
des Finales belegte sie Platz 4.
In der Gesamtwertung liegt Nadja jetzt auf dem 3. Platz mit einem Punkt Rückstand auf den Zweitplatzierten und einem Punkt Vorsprung auf den Viertplazierten.
Der auch unter East Racing
eingesetzte Cherokee 4,0 , gefahren von meiner Frau Nadja Schuster musste nach
nur einem kurzen Test im April seine Bewährungsprobe bestehen.
Beim Autocross der Ostdeutschen
Autocrossmasters in Dauban vom 26. - 27. April 2003 gingen 146 Fahrzeuge an den
Start. Nach sehr viel Einstell- und Abstimmungsarbeiten ging Nadja vom letzten
Startplatz aus ins Rennen der Allradklasse und beendete es auch so. Beim zweiten
Rennen startete Sie wiederum hinten von Platz 9 und kam ins Ziel auf Platz 7. Im
dritten Rennen erreichte sie Platz 3 und im vierten Platz 4. Da Nadja keine
Ausfälle hatte stand sie in der OACM - Gesamtwertung am Ende auf Platz 2.
Die zweite OACM
Autocrossveranstaltung war vom 31. Mai bis 01. Juni 2003 in Ortrand. Diese sehr
kurze und anspruchsvolle Strecke stellte uns, beim herausfinden des richtigen
Set Up’s, vor neue Aufgaben. So zum Beispiel trafen wir bei den
Trainingsläufen die falsche Reifenwahl. Dennoch konnte Nadja, die über die
Rennen ohne Ausfälle kam, gut Punkten, so dass sie am Ende der Rennen Platz 2
in der Gesamtwertung behielt.