Rennberichte - Tourenwagenautocross 2005

 

Rennbericht/ Matschenberg/ Weigsdorf Köblitz

Am 8./9.Oktober fand das Motorsport Highlight in der Oberlausitz zum Saison Ausklang in Weigsdorf Köblitz am Matschenberg statt.
Rund 100 Fahrer traten zu Läufen im Autocross, Rallycross und Trabant Cross-Cup an.
Zu 99% ist an den Rennwochenenden am Matschenberg immer viel Regen und Schlamm, aber an diesem Wochenende herrschte allerschönstes Spätsommer-wetter.
Ich ging mit meinem Jeep Cherokee mit 13 Startern aus der freien Autocrossszene an den Start. Samstag Vormittag fand ein Mal ein freies Training und ein Mal ein Zeittraining statt. Die Rennstrecke am Matschenberg ist sehr schnell und man braucht ein Fahrzeug mit ordentlich Leistung. Ich fuhr das allererste Mal auf dieser Strecke und beim freien Training kam ich nicht sehr gut zurecht mit meinem Jeep. Beim Zeittraining konnte ich dann den sechsten Platz herausfahren.
Die Fahrer der freien Szene starteten in 2 Gruppen zu ihrem 1. Wertungslauf.
In meinem Lauf startete ich aus der ersten Reihe. Ich kam enorm gut vom Start weg und schoss mit vollem Power die Bergauf- Passage hoch und konnte das gesamte Feld hinter mir lassen. Nur ein Fahrzeug fuhr die ganze Zeit , wie ein Schatten hinter mir her und sogar stellenweise neben mir. Uwe Wagner mit seinem Rallycross Porsche 911 bedrängte mich ganz arg und versuchte ständige Überholmanöver, so dass ich mächtig zu tun hatte, dieses Fahrzeug hinter mir zu lassen. Zur Freude der vielen Zuschauer lieferten wir uns einen erbitterten Kampf und am Ende der Zieldurchfahrt hatte ich ungefähr eine halbe Fahrzeuglänge Vorsprung und gewann diesen Lauf.
Das motivierte mich natürlich ganz enorm für den 2. Wertungslauf am Sonntag Vormittag. Kurz vor dem Lauf wurde die Strecke gewässert und es sah ganz schön schmierig aus.
Auch in diesem Lauf stand ich in der ersten Startreihe. Links neben mir stand der Allrad BMW von Maik Hottas, der absolut Schnellste aus den Trainingsläufen und rechts neben mir erneut der Porsche mit Uwe Wagner und hinter uns noch 6 andere Fahrzeuge. Der Start gelang mir wieder prächtig . Die Strecke war ja nun ziemlich nass und alle Fahrer versuchten auf der trockenen linken Seite die Bergaufpassage zu nehmen. Ich fuhr geradeaus, Vollgas durch die Nässe den Berg hoch und konnte mich durch die gute Traktion des Jeep wieder an die Spitze des Fahrerfeldes setzen. Der Porsche war diesmal nicht so gut im Rennen, dafür aber der BMW. In der dritten Runde berghoch überholte er mich, nahm aber ein wenig zu früh das Gas weg und ich dachte mir: „Wenn ich jetzt vom Gas gehe, habe ich verloren“ und trat deshalb noch mal voll das Gaspedal durch und fuhr oben am Berg über den Hügel, oder besser gesagt ,sprang über den Hügel und konnte mich wieder in Führung setzen. Diese Führung gab ich auch bis zum Schluss nicht mehr ab und konnte unter dem großen Jubel der Zuschauer erneut gewinnen. Ich freute mich wahnsinnig.
Am Sonntag Nachmittag wurde dann der Finallauf gestartet mit den 10 schnellsten Autos. Was ich bis dahin noch nicht wusste, es wird in Weigsdorf Köblitz immer ein Handicaprennen gefahren. Das bedeutet, die langsamsten Fahrer mit den weniger starken Maschinen starten vorn und nach hinten zu immer die schnelleren Fahrzeuge. So stand ich in der vierten Startreihe ganz hinten mit dem Porsche zusammen. Da es am Matschenberg sehr schwierig ist zu überholen, sah ich eigentlich keine echten Chancen für mich. Mir war etwas unwohl und ich hatte auch keinen richtigen Plan, wie ich dieses Rennen angehen sollte.
Beim Start gab ich erst mal wieder Vollgas und schob auch irgendwie zwei oder drei Autos bergauf vor mir her. Alle Fahrzeuge versuchten sich dann mittig auf der sauberen Spur anzuordnen. Ich fuhr ganz rechts an den Leitplanken im losen Boden so schnell es möglich war und erstaunlicher Weise verschafften mir die Reifen den Vorteil und ich kam als Erste über den Berg in die Linkskurve hinein. Der Porschefahrer hatte ebenfalls am Start ganz nach links gezogen und war am restlichen Feld vorbei gefahren. Das Finale ging über 8 Runden und bis zur vierten Runde konnte ich mich noch gegen den Porsche wehren, aber dann überholte er mich bergunter zu Start und Ziel, indem er von besseren Bremsen und Reifen bei trockener und fester Strecke profitierte . Trotzdem gelang mir ein zweiter Platz im Finale, was ich vorher kaum zu träumen erhofft hatte.
Nach dem Finale wurde auch gleich die Siegerehrung vorgenommen und ich war sehr glücklich. Wir wurden auch mit reichlich Applaus von den vielen Zuschauern am Matschenberg belohnt.
Alles in allem war es für mich und mein Team ein super erfolgreiches Wochenende gewesen und ich denke, wir haben Allen eine gute Show geboten.
Auch in der Presse wurde sehr lobend von mir geschrieben und als ich auch noch ein Radiointerview geben durfte, war ich natürlich mächtig stolz.

 

 

Rennbericht Lichtenberg /Erzgebirgsring


Der letzte Wertungslauf in der Saison OACM 2005 fand vom 03.-04. September in Lichtenberg/Erzgebirgsring statt.
Bei wunderbarem Sonnenschein reisten wir Freitag Mittag in Bautzen ab und in Richtung Erzgebirge wurde der Himmel immer dunkler. Wir befürchteten schon wieder das Schlimmste fürs Wochenende, da alle noch das schlammige verregnete Rennwochenende aus Frohburg in Erinnerung hatten. Aber Petrus hatte Erbarmen und es gab keinen Regen ,aber dafür Nebel.
Freitag Abend gingen wir die Strecke ab und stellten zu unserem großen Erstaunen fest, das sich Einiges , gegenüber Juni getan hatte. So war nach der zweiten Kurve die Bergaufpassage 100 m asphaltiert.
Zum freien Training Samstag Vormittag stellte ich fest, das durch die Umbauarbeiten die Rennstrecke enorm schnell geworden war und alle Fahrzeuge fast 10 Sekunden schneller pro Runde unterwegs waren als im Juni.
Unser Rennleiter und die Streckenposten hatten allerdings arge Probleme mit den Sichtverhältnissen, da es furchtbar neblig war und er schon dachte, er müsste die Vorläufe am Nachmittag absagen. Aber gegen Mittag wurde das Wetter besser und wir konnten pünktlich unsere Vorläufe beginnen. Ich hatte die Losnummer 4 gezogen und das bedeutete aus der zweiten Reihe zu starten.
Während des Vorlaufes hing ich die ganze Zeit hinter dem Golf von Rene Feller fest und konnte auch nicht überholen, da ich nicht genug Leistung hatte. Meine Mechaniker hatten während des Laufes ein klapperndes Geräusch an meinem Jeep vernommen. Nach dem Vorlauf untersuchten wir den Cherokee und stellten fest, das der Katalysator defekt war und behoben den Schaden.
Beim zweiten Vorlauf startete ich von Position 3 aus der ersten Reihe. Der Start gelang mir perfekt und ich konnte mich als Erste vor das Fahrerfeld setzen und bis zum Ende gab ich auch die Führung nicht mehr ab. Wir waren sehr zufrieden und freuten uns auf den dritten Vorlauf und das Finale am Sonntag.
Samstag Abend zur zweiten Fahrerbesprechung, hatte der Fahrer Rene Münnich von den Allradern die Idee, am Sonntag nach den Finalläufen noch ein Superfinale zu fahren um den Zuschauern noch eine zusätzliche Show zu bieten. Der Vorschlag wurde von fast allen Fahrern mit Begeisterung aufgenommen. Das Superfinale sollte so von statten gehen. Der Gewinner der einzelnen Klassen, von den Trabis, über die Freestyler bis hin zur Allradklasse sollten zusammen hintereinander fahrend starten.
Der dritte Vorlauf Sonntag Vormittag verlief für mich wieder hervorragend und es gelang mir ein Start- Ziel Sieg. Ebenso verlief auch das Finale und auch dort konnte ich gewinnen. Danach ging es gleich zur Startaufstellung fürs Superfinale.
Als Erster stand der Trabant, danach 7 weitere Fahrzeuge in Reihe hintereinander und am Ende ich mit meinem Jeep. Es wurde eine Einführungsrunde gefahren und danach erfolgte ein fliegender Start. Das Rennen ging über 8 Runden und ich war natürlich bestrebt, so viele Fahrzeuge wie möglich zu überholen. Dies gestaltete sich schon sehr schwierig . Nachdem ich 3 Fahrzeuge überholt hatte war ich hinter Dirk Karich von den Freestylern angekommen. Dieses überholmanöver gestaltete sich sehr spektakulär , indem wir uns einige Male mehr oder weniger unsanft berührten. In der vorletzten Runde hatte ich noch 3 Fahrzeuge vor mir und kurz vor dem Zieleinlauf konnte ich noch, den als Ersten gestarteten Trabant überholen und fuhr als Dritte über die Ziellinie. Danach fuhren die drei Ersten noch eine Ehrenrunde, wo die Fahrer vom Applaus der Zuschauer belohnt wurden. Sowohl die Zuschauer als auch die Rennteams waren der Meinung, das dieses Superfinale das spannendste Rennen des Wochenende war.
Zum Schluss gab es dann die Siegerehrung und ich nahm meinen Pokal mit Freuden entgegen. Sehr prickelnd fand ich, als der Drittplazierte Rene Feller, der beim öffnen der Sektflasche etwas schneller war als ich, mir die ganze Flüssigkeit hinten in meine Rennkombi laufen ließ und ich pitschenass war, überall klebte und etwas unangenehm roch.
Dafür musste dann Rene Münnich als Zweitplazierter sich eine gehörige Sektdusche von mir über sich ergehen lassen.
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Rennwochenende und glücklich und zufrieden traten wir dann unsere Heimreise an.
In dieser Saison bin ich in der Allradklasse Zweite hinter Rene Feller geworden und freue mich sehr. Nun müssen wir daran arbeiten, im nächsten Jahr den Jahresgesamtsieg zu holen.


Rennbericht Frohburg

Unser 4.Meisterschaftslauf der OACM fand in Frohburg am 06.-07.August statt.
Am Freitag zur Anreise sah das Wetter noch einigermaßen verheißungsvoll schön aus, wobei der Wetterbericht für das gesamte Wochenende Regen gemeldet hatte.
Bei der Streckenbegehung Freitag Abend bot sich uns Fahrern kein gutes Bild.
Die Strecke stand komplett unter Wasser.
Samstag Vormittag zum freien Training aller Klassen begaben wir uns zur Schlammschlacht auf die Rennstrecke.
Aber die Erfahrung der letzten Jahre zeigte, das nach nur wenigen Runden die Nässe und der Schlamm verschwanden und die Strecke immer besser und schneller befahrbarer wurde.
Ich , für meine Verhältnisse, konnte mich mit dem Jeep nicht beschweren. Für solche Matsch und Schlammpisten ist das Fahrzeug sehr gut geeignet.
Am Samstag Nachmittag zum 1. Vorlauf startete ich als Erste, da ich die Startnummer 1 beim Losen gezogen hatte. Es klappte alles wunderbar und ich fuhr einen Start Ziel Sieg.
Die Strecke trocknete im Laufe des Tages so ab, das sogar zu den zweiten Vorläufen am späten Nachmittag ein Wasserwagen bestellt werden musste.
Beim zweiten Vorlauf in versetzter Reihenfolge zum Ersten , startete ich aus der zweiten Reihe.
Der Start gelang mir fantastisch und vor der ersten Linkskurve war ich parallel am Führungsfahrzeug von Rene Feller, da aber keiner von Beiden klein bei gab, kam es zur Kollision, und Rene drehte sich vor mir, fing den Golf aber gut ab und konnte das Rennen fortsetzen. Auch diesen Lauf gewann ich.
Am Sonntag Morgen stand die Strecke nach heftigen Regenfällen in der Nacht erneut komplett unter Wasser . Auch war es in der Nacht im Fahrerlager zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen, worauf ich aber nicht näher eingehen will. (nachzulesen unter www.OACM.de -Rennbericht Frohburg)
Nach einer kurzen Fahrerbesprechung wurde festgelegt, das alle Fahrzeuge auf die Strecke zu einem Training sollten, um die Rennstrecke einigermaßen trocken zu fahren.
Da aber das nächste Unwetter nahte, wurde die Veranstaltung nach dem 3.Vorlauf der Trabanten und Freestyler abgebrochen.
Um 13.00 Uhr fand die Siegerehrung statt und es wurden in jeder Klasse nur die gefahrenen Läufe gewertet.
So konnte ich einen Siegerpokal in Empfang nehmen und nun hoffen alle auf etwas schöneres Wetter zu unserem letzten Wertungslauf in Lichtenberg/ Erzgebirgsring am 03.-04.September.


Rennbericht Lichtenberg / Erzgebirgsring

Am Wochenende 18.06.-19.06.05 fand der 3. Wertungslauf der OACM in Lichtenberg statt.
Bei schönem Sommerwetter reisten die Teams auf dem Erzgebirgsring an. Eine hervorragende Rennstrecke präsentierte sich uns.
Ich hatte die Strecke vom letzten Jahr noch in guter Erinnerung, da ich mit dem Kurs sehr gut zurecht gekommen war.
Das freie Training am Samstag Vormittag nutzte ich sehr intensiv , indem ich 5 Mal rausfuhr und testete. Nachdem das 2 Stunden Training vorbei war, war die Rennstrecke schon durch erhebliche Bodenwellen schwieriger als zum Anfang zu befahren.
Der 1. und 2. Vorlauf fanden Samstag Nachmittag statt. Die Allradklasse startete zusammen mit der 2.000 ccm Klasse. Bei beiden Läufen gelang mir ein fantastischer Start und ich konnte in Führung liegend beide Läufe gewinnen, wobei ich beim zweiten Lauf nach dem Start in der ersten Kurve mächtig rutschte und mit Rene Feller im Golf eine ziemlich heftige Kollision hatte. Wir konnten dennoch das Rennen weiterfahren, wobei der Golf vorn schon mächtig mitgenommen aussah und mir am Jeep vorn der Panhardstab gebrochen war.. Mein Teamkollege Rene Münnich hatte etwas mehr Pech. Im freien Training war ihm ein Stoßdämpferlager kaputt gegangen, so das er am ersten Vorlauf nicht teilnehmen konnte. Den zweiten Vorlauf beendete er als Vierter.
Mein Team reiste Samstag Abend noch einmal nach Bautzen, um einen neuen Panhardstab zu holen, welcher dann in der Nacht noch eingebaut wurde, so das ich am Sonntag Morgen mit einem perfekten Fahrzeug an den Start gehen konnte.
Samstag Nacht gab es dann für die Fahrer und Mechaniker ein Lagerfeuer und Feuerwerk, wo alle in gemütlicher Atmosphäre den Rennsamstag ausklingen ließen.
Der 3. Vorlauf Sonntag Vormittag begann ebenfalls mit einem perfekten Start und ich gewann. Ebenso das Finale ,wo mir ein Start Ziel Sieg gelang.
Dies freute mich ganz besonders, da es in meiner 3. Rennsaison das erste Mal war, das ich den 1. Platz belegte.
In der Tabellenführung rückte ich von Platz 5 auf Platz 2 vor.

Das Rennwochenende war für uns vor ca. 2.500 Zuschauern sehr zufrieden stellend verlaufen und wir freuen uns auf spannende Kämpfe
am nächsten Wochenende in Torgau am 09.und 10. Juli 2005

Interessante Rennberichte unter www.OACM.de
sowie Fotos und Videofilm unter www.erzgebirgsring.de unter Button Mediengalerie-Videogalerie.



Rennbericht Frohburg

Vom 21.-22. Mai 2005 fand der 2. Wertungslauf in Frohburg ( zwischen Chemnitz und Leipzig ) statt.
Wunderschönes Sommerwetter erwartete uns dort, nicht wie im letzten Jahr, als es von Freitag bis Sonntag unentwegt regnete und das Rennwochenende eine einzige Schlammschlacht war.
Nach meinem spektakulären Abflug in Sluknov war der Jeep fürchterlich kaputt gewesen und wir hatten die 3 Wochen bis Frohburg alle Hände voll zu tun, um den Jeep wieder zu richten und voll funktionsfähig zu machen.
Beim freien Training Samstag Vormittag testete ich und war sehr zufrieden. Der Wagen lief perfekt.
Beim 1. Vorlauf startete ich von Platz 6 ( Startplätze werden immer per Los gezogen) aus der dritten Startreihe. Vor mir stand mein Teamkollege Rene Münnich mit seinem Audi. Beim Start schoss Rene mit enormen Spiet in die erste Kurve, überholte alle , war aber viel zu schnell und konnte den Audi in der Kurve nicht mehr abfangen und stellte sich quer und es passierte was passieren musste. Volker Nilius mit seinem Subaru traf den Audi am Heck und auch ich konnte nicht mehr ausweichen und fuhr frontal vorn in die rechte Seite des Audi. Der Audi fiel aus und das Rennen wurde unter gelber Flagge fortgesetzt.
Ich beendete das Rennen als Vorletzte.
Dieser herbe Einschlag war natürlich nicht spurlos an meinem Rennwagen vorüber gegangen. Wir hatten einen Differenzialschaden und beim 2. Vorlauf stellte ich auch während der Fahrt fest, das der Allrad nicht mehr funktionierte und ich nur noch mit Heckantrieb fahren konnte.
Diese Schäden waren für uns auf die Schnelle nicht reparabel und so musste ich am Sonntag den 3. Vorlauf und das Finale so gut, wie’s ging über die Runden bringen. Dies gestaltete sich sehr schwierig, da vor unserem Finallauf die Strecke nass gemacht wurde und der Jeep fast unfahrbar mit Heckantrieb war. Ich profitierte trotzdem durch die Ausfälle meiner Mitfahrer und konnte den dritten Platz im Finale noch retten.
Doch nicht genug der vielen Schäden an diesem Wochenende. Als mir unser Promotor ,Stromhardt Kraft, bei der Siegerehrung Pokal und Sekt übbereichte, löste sich der Sektkorken meiner Flasche und ich traf Stromhardt in Entfernung von ca. einem Meter voll über seinem linken Auge an der Braue, so das er die Siegerehrung nicht mehr weiter vornehmen konnte. Gott sei Dank war nichts weiter Schlimmes passiert, nur hatte er ein mächtig blaues Auge bekommen.
Ich hoffe ,das beim nächsten Rennen am 18.-19.Juni 2005 in Lichtenberg alles reibungslos über die Bühne geht.


Rennbericht Sluknov/ CZ

Der 1.Lauf der Saison 2005 / OACM fand am 30.04 und 01.05.05 in Sluknov / CZ statt.
In diesem Jahr starten für das Team East Racing erstmals 2 Fahrzeuge, einmal der Jeep Cherokee V8 mit Fahrerin Nadja Schuster und ein Audi S6 V8 Kombi mit Fahrer Rene Münnich.

über die Wintersaison haben wir in den Jeep einen V 8 Motor eingebaut und den Audi komplett neu als Crossfahrzeug umgebaut.

Bei unerwartet schönen Wetter trafen wir am Freitag Nachmittag in Sluknov ein und bestaunten die von den Tschechischen Sportfreunden hervorragend präparierte Rennstrecke.

Am Samstag bei sehr hohen sommerlichen Temperaturen fanden dann ein freies Training, 3 Vorläufe sowie ein Finallauf statt. Im Training und den 2 ersten Vorläufen waren wir mit dem Jeep noch nicht zufrieden und wir mussten verschiedene Veränderungen und Einstellungen vornehmen. Beim dritten Vorlauf fuhr der Jeep so gigantisch, so das ich vom Start her an das Feld mit immer größer werdenden Abstand hinter mir ließ und gewann.
Beim Finallauf fuhr ich an zweiter Stelle liegend dicht hinter dem Erstplazierten, bis ich in der dritten Runde auf der Start und Zielgeraden etwas zu schnell war, mir das Fahrzeug ausbrach und ich mit dem rechten Hinterrad an einen Erdwall raus driftete, was den Effekt hatte, das die Hinterachse brach, das rechte Hinterrad wegflog und ich mich 3 Mal überschlug. Da das Ganze bei ca. Tempo 100 Kmh passierte , waren natürlich erhebliche Schäden am Fahrzeug das Resultat. Der Jeep war an allen Ecken und Kanten verzogen und deformiert. Die Scheiben waren fast komplett raus und wir mussten aufladen und den Jeep nach Bautzen in die Werkstatt bringen. Mir als Fahrer war wie ein Wunder nichts passiert, außer ein paar Prellungen und Blutergüssen .

So musste ich mich am Sonntag erstmals in meiner Laufbahn als Crossfahrer mit der Zuschauerrolle begnügen.
Nichts desto trotz schlug sich unser zweiter Fahrer im Team mit dem Audi als völliger Neueinsteiger bravourös. Er fuhr in den ersten zwei Vorläufen am Sonntag jeweils als Zweitplazierter ins Ziel, hatte dann aber beim Finale großes Pech, als ihm in der zweiten Runde das rechte Vorderrad platzte und er trotzdem verbissen weiter kämpfte und den vierten Platz ins Ziel retten konnte.

So haben mein Team und ich nun alle Hände voll zu tun, den Jeep wieder fahrbereit und in Ordnung zu bringen ,damit wir in 2 Wochen am 21. und 22. Mai 05 in Frohburg zum 2. Wertungslauf der OACM an den Start gehen können.
 



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